über 100 Jahre Drechslerei und Holzwaren Josef Kersting

1887
legt der Drechsler Josef Kersting den Grundstein der heutigen Firma. Neben seiner Landwirtschaft fertigt er Deckel für Salben- und Pillendosen, Stiele für Arzneipinsel und später auch Hausgeräte wie Quirle, Backrollen, Stampfer und Besteckkästen.
1902
wird das erste separate Werkstattgebäude errichtet.
1903
ein Wasserrad wird installiert, welches von nun an die Kreissäge und die Drechselbank antreibt.
1920
mittlerweile ist die Nachfrage nach Kersting'schen Drechselarbeiten so gestiegen, dass Josef Kersting die Arbeit alleine nicht mehr bewältigen kann. Seine ersten Mitarbeiter werden seine Söhne Franz-Josef und Hubert.
Die Werkstatt wird erweitert und eine Wasserturbine mit rd. 4 PS installiert.
1932
nach dem Tod des Firmengründers übernimmt sein Sohn Franz-Josef die Nachfolge.
1934
wird der erste Hempel-Drehautomat angeschafft. Die Mitarbeiterzahl wächst.
1937
der Maschinenpark wird um einen Kantel-Drehautomaten erweitert, der zur Herstellung von Knöpfen und anderen kleinen Drehteilen dient.
1946
Nach dem Krieg werden in erster Linie kunsthandwerkliche Gegenstände produziert. Brotteller, Obstschalen, verzierte Dosen, Kerzenleuchter oder Spinnräder werden gedrechselt, Schaukelpferde und anderes Kinderspielzeug gefertigt.
1948
legt Franz-Josef Kersting seine Meisterprüfung ab. Jetzt können auch Lehrlinge ausgebildet werden.
1952
tritt mit Josef Kersting die dritte Generation in die Firma ein.
1968/1971
Nach Anschaffung einer Blockbandsäge und einiger hydraulischer Vollautomaten wird das Firmengebäude wieder zu klein. Ein gänzlich neues Werkstattgebäude samt einer Kesselanlage mit vollautomatischer Späne- und Sägemehlverbrennung, an die die Heizung für den Betrieb, die Holztrockner und sämtliche Warmwasserverbraucher angeschlossen sind, entsteht.
Das Produktionsprogramm umfasst jetzt hauptsächlich Seriendrehteile für die Möbel- und Lampenindustrie.
1973
kontinuierlich wird der Maschinenpark durch neue Hempel-Automaten erweitert.
1978
wird der erste Vakuumtrocker angeschafft.
1980
Neben der Anschaffung des zweiten Vakuumtrockners werden die ersten elektronisch gesteuerten Maschinen gekauft - das Computerzeitalter beginnt in der Firma Kersting.
1986
übernimmt Josef Kersting die Leitung der Firma.
1993
eine Lagerhalle wird angebaut.
1995/1997
in dieser Zeit entsteht ein Lagerplatz für Rund- und Schnittholz, um es luftig zu lagern.
1999
die neue Biomasse-Feuerungsanlage wird in Betrieb genommen. Mit dem in unserer Firma anfallenden Restholz werden die Trockenkammern und Gebäude mit Wärme und Brauchwasser versorgt.
2001
eine Bollmann Frischluft-Abluft Trockenkammer wird aufgebaut. In dieser Anlage kann bis zu 40 m³ Schnittholz schonend getrocknet werden.
2002
Buchenrundholz kaufen wir nur noch aus PEFC zertifizierten Beständen.